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Nutzung unserer Sporthalle für 120 Flüchtlinge

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

aufgrund der Zuweisung von Asylbewerbern und Flüchtlingen durch das Land Baden-Württemberg ist der Kreis abermals gezwungen seine eigenen Liegenschaften zur Unterbringung von Flüchtlingen bereitzustellen. Die schulische Sporthalle wird deshalb vorübergehend als Auffanglager genutzt und steht bis auf weiteres für den Sportunterricht nicht zur Verfügung. Aus humanitären Gründen müssen wir in diesen Zeiten der großen Flüchtlingsströme mithelfen, dass die Menschen ohne Heimat ein Dach über den Kopf bekommen, in dem sie sich sicher von den Strapazen ihrer Flucht erholen können.

Die Schulleiter aller Nachbarschulen haben in der letzten Ferienwoche in einer gemeinsamen Sitzung mit großem Engagement und in einzigartiger Solidarität Hallenkapazitäten in der Stadt und in den umliegenden Gemeinden unter der Leitung der Stadt Backnang frei gestellt. Aufgrund dieser großen Unterstützung können wir nun fast alle Sportstunden im Zentrum, die unterrichtlich notwendig sind, anbieten. Wie schon im Frühjahr erfolgt, werden wir diese Hallen wieder mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit Sonderbussen anfahren. Die Kosten hierfür übernimmt der Landkreis als Schulträger. Die geänderten Pausenzeiten der letzten Runde bleiben ebenfalls erhalten, da nur so sinnvoll der Anschlussunterricht nach einem Sportunterricht in Außenhallen erreicht werden kann.

Um alles zu koordinieren, müssen wir uns in der ersten Schulwoche noch intensiv abstimmen. Wir gehen aber davon aus, dass der Sportunterricht in der zweiten Woche praktisch in den Hallen erfolgen kann. Bis dahin werden wir die Schüler mit theoretischem Wissen zum Thema Sport unterrichtlich versorgen.

In Zeiten der Not müssen alle Menschen zusammenrücken. In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihr Verständnis und für Ihr Vertrauen. Der Stadt Backnang und den Kollegen in der Schulleitung der städtischen Schulen danken wir für Ihre außerordentliche und selbstlose Unterstützung.

 

Offizielle Informationen der Schulleitungen hierzu:

Rundschreiben 28.09.2015